Melonen aus dem Burgenland

5. August 2008, 09:17
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Süße und Aroma wird durch Sonne und Erntezeitpunkt bestimmt - Das Produkt der Woche ist schon eher eine Tradition als Folge des Klimawandels

Zuckermelonen aus heimischer Scholle: Was auf den ersten Blick wie eine erfreuliche Folge des Klimawandels anmuten mag, hat eigentlich fast so etwas wie Tradition. Früher einmal war Melonenanbau im Südburgenland und auch im Marchfeld gar nicht so ungewöhnlich - bloß galten die süßen Kürbisgewächse da noch als Exoten und wurden kaum vermarktet. Mittlerweile aber erfreuen sie sich auch in unseren Breiten ziemlich massenhafter Beliebtheit.

Für Süße und Aroma ist außer viel Sonne vor allem der Erntezeitpunkt entscheidend. Weil sie mit dem Seewinkel als Anbaugebiet in dieser Hinsicht erhebliche Standortvorteile gegenüber Südspanien oder dem Languedoc hat, pflanzt die Gärtnergenossenschaft LGV seit heuer Melonen der besonders aromatischen Sorte Charentais aus. Gut so. Und so schmecken sie auch! (corti/Der Standard/rondo/01/08/2008)

  • Österreichische Charentais- Zuckermelonen, € 1,99 pro Stück in großen Billa-Filialen
    foto: der standard

    Österreichische Charentais- Zuckermelonen, € 1,99 pro Stück in großen Billa-Filialen

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