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FS-Misik sendet diesmal aus Berlin, wo eine viertelmillion Menschen dem designierten demokratischen Präsidentschaftskandidaten zujubelte. Aber in die Begeisterung mischen sich auch schon skeptische Stimmen. Obama würde doch eh nichts ändern - die USA bleiben, was sie sind. Der schwarze Senator werde sich schon arrangieren mit den "herrschenden Kräften". Klingt realistisch, aber warum ist dieser Realismus von Mieselsucht so verdammt schwer zu unterscheiden. Möglich, dass uns Obama enttäuschen wird.
Ebenso möglich aber, dass er uns nicht enttäuschen wird. Depressive Keppler jedenfalls haben die Welt noch nie verändert. Und übrigens: Haben die Keppler nicht auch ganz sicher gewusst, dass Obama nie die demokratische Nominierung schaffen wird? In dem Hype um Obama steckt mehr Weisheit als im abgeklärten Realismus derer, die vielleicht Wirklichkeitssinn haben, aber nicht eine Prise Möglichkeitssinn. Hat jemand eine Antidepressivum für die ewigen Schwarzseher?
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Misik ist bereits auf der Suche nach dem Obamaeffekt. (Erscheint voraussichtlich? 12/08) Dass er bei dieser Suche gleich allen mi(e)si(e)k(l)süchtigen eines überbrät ist gut für das Gemüt aber schlecht für das Denken. Dürfen wir jetzt nicht mehr Obama kritisch begleiten und programmatisch ein bisschen mehr fordern? Misik hat einst Blair, der Pudel von Bush, der mitverantwortlich ist, dass Tausende von unschuldigen Menschen im Irak und in Afgh. umgebracht wurden, zur neuen Lichtgestalt der Linken verklärt. Jetzt verklärt er Obama und plädiert für eine Politik der Gefühle. Ich habe jedoch eine leise Hoffnung, dass er vielleicht doch noch von der Politik der Gefühle zur Politik des Geistes changed. Yes, you can.
Die linken Intellektuellen brauchen halt immer ihre Lichtgestalten.Sind halt wie die Lemminge die wollen auch immer jemanden nach dackeln.
Ich fand die Obama Rede in Berlin sehr schwach. Das nachher alle gesagt haben ich bin ein Obama wundert doppelt. Muss wohl an Berlin liegen.
Misik ist schon auf der Suche nach dem Obamaeffekt. (Erscheint voraussichtlich? 12/08) Dass er im Rahmen dieser Suche gleich allen mi(e)si(e)k(l)süchtigen eines überbrät ist gut fürs Gemüt aber schlecht für das Denken. Dürfen wir jetzt nicht mehr Obama kritisch begleiten und programmatisch ein bisschen mehr fordern? Misik hat einst Blair, der Pudel von Bush, der mitverantwortlich ist für Tausende von unschuldigen Toten im Irak und Afgh., zur neuen Lichtgestalt der Linken verklärt. Jetzt verklärt er Obama und unterstützt eine Politik der Gefühle. Ich habe aber noch Hoffnung, dass er vielleicht doch noch von der Politik der Gefühle zur Politik des Geistes changed. Yes, you can.
Misik ist schon auf der Suche nach dem Obameffekt. (Erscheint voraussichtlich?Dez.08) Dass er im Rahmen dieser Suche allen mi(e)si(e)k(l)süchtigen eines überbratet ist gut fürs Gemüt aber schlecht für das Denken. Dürfen wir jetzt Obama nicht mehr kritisch begleiten und programmtisch etwas mehr verlangen? Misik hat einst Blair, der Pudel von Bush, der mitverantwortlich ist für Tausende von unschuldigen Toten im Irak und Afgh., zur neuen Lichtgestalt der Linken verklärt. Nun verklärt er wieder und wirbt für eine Politik der Gefühle. Ich habe aber noch Hoffnung, dass er vielleicht doch noch von der Politik der Gefühle zur Politik des Geistes changed. Yes, you can.
und weiß der misik nicht, was er da tut, wenn er hier in bestürzender naivität einem politiker huldigt, ohne im geringsten zu wissen, was der will und was der kann - außer nett und unverbindlich daherzureden.
außerdem müsste er als halbwegs gebildeter mensch auch wissen, wie peinlich im lauf der geschichte die meisten intellektuellen und künstler auf die schnauze gefallen sind, die sich so lauthals irgendwelchen echten und vermeintlichen polit-lichtgestalten unterworfen haben.
auch von einer damit verbundenen Naivität. Hier geht es, so denke ich ganz in meinem Sinne, auch weniger um irgendwelche "Lichtgestalten" sondern Ideen und Ideale versus eines ständig nörgelnden Realismus. Einem Realismus, der wenn, dann bloß vorgibt aufgeklärt zu sein und bei allem Wirklichkeitssinn keine Chance mehr Möglichkeiten gibt, positiven Träumen, Fantasien keinen Raum zur Verfügung stellt - nein, diese gar noch diffamiert: mir persönlich ist der Obama ziemlich unsympathisch, zu glatt, ich halte ihn auch für einigermaßen bieder und elitistisch. Ähnlich wie Jack Kennedy übrigens. Aber wer sich in Amerika an dafür geeigneten, auch unvermuteten,Plätzen umhört,der wird schnell erkennen wofür er steht:nichts anderes dennHoffnung nämlich
Alexis de Tocqueville, Begründer der vergleichenden Politikwissenschaften (1805–1859):
"Oft nennen Amerikaner das, was wir Gewinngier heissen, löblichen Fleiss, und ihnen erscheint als Zagheit des Herzens, was wir für Mässigung der Begierden halten."
Naja, daran hat sich seit 150 Jahren nichts geändert. Ob Obama das wird ändern können ?
als das was es war: Eine schoene Kullisse fuer die Prime-Time Abendnachrichten in den USA.
Obama repraesentiert die lang erhoffte Wende fuer Amerikaner doch hat er Europa nichts zu bieten. Seine Rede unterstrich das.
Was hat Obama inhaltlich DEN EUROPAERN gesagt?
Das er ein Buerger dieses Planeten ist! No-Na!
Die Geschichtslektion ueber das Ende des 2. Weltkrieg? Very educational!
Und er sprach in Halbsaetzen ueber Global Warming, das Drogenproblem, Atomwaffen in den Haenden von Terroristen.
Der Rest der Rede waren Floskeln ueber die Notwendigkeit der Partnerschaft zwischen Amerika und Europa. Ja, natuerlich... Ja, klar ...
Diese Rede hatte wenig Substanz, aber darum ging es doch Obama gar nicht. KULLISSE ...
* Truppen weg aus dem Irak (nur die halbe Arbeit wurde getan); dafür Truppen in Afganisthan verstärken.
* Raketenabwehrschild in Europa auf biegen und brechen.
* Mehr Macht für Homeland-Security und grössere Datenvoratsspeicher.
T´schuldigung, aber: Klingt so ein Pazifist?
stimmt, wobei mich wunderts gar nicht so. wie groß is die auflage der bild zeitung in d-land? wer unter die oberfläche blickt, ist selbst schuld. ist wohl bei weitem einfacher den ganzen "rockstar bullsh*t" mitzutragen als den auftritt kritisch zu betrachten und den rumel zu hinterfragen. ime
gewettet, dass Obama die Nomierung gewinnen wird. Ich bin aber ebenso bereit zu wetten, dass Obama die amerikanische Politik nicht wird wirklich ändern können. Ich stelle sogar in Abrede, dass er ein solches Ziel hat. In den Methoden wird er sich von Bush teilweise unterscheiden. Aber nicht in den Zielen. Und es sind am Ende stets die Ziele, die die Mittel und Methoden zu deren Durchsetzung bestimmen. Auch ein Präsident Obama wird alles ihm mögliche tun, die bevorzugte Position der USA als alleinige Supermacht zu verteidigen. Er kann gar nicht anders handeln, andernfalls wäre er bald nach seiner Wahl eine lame duck.
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