EU-Ratspräsidentschaft sieht Aufgabe zu Friedensbemühungen

19. Februar 2003, 18:16
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"Wir haben ein Mandat, die notwendigen Initiativen zu ergreifen", sagte Papandreou

Athen - Die EU-Ratspräsidentschaft hat nach eigener Ansicht ein Mandat, sich um den Frieden im Irak zu bemühen. Der griechische Außenminister Georgios Papandreou erklärte am Mittwoch, die griechische Ratspräsidentschaft werde die enge Zusammenarbeit mit den arabischen Staaten und auch mit den USA fortsetzen. "Wir haben ein Mandat als Ratspräsidentschaft, die notwendigen Initiativen zu ergreifen", sagte Papandreou.

Der Außenminister deutete an, die USA seien gewillt, den UN-Waffeninspektoren im Irak mehr Zeit zu geben. Mehr europäische Staaten seien unterdessen bereit, als letztes Mittel Gewalt anzuwenden. Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten am Montag nach einem Sondergipfel in einer gemeinsamen Stellungnahme Gewalt als letztes Mittel im Irak-Konflikt nicht ausgeschlossen, zugleich aber eine friedliche Lösung gefordert. Griechenland hat noch bis Juni die EU-Ratspräsidentschaft inne. (APA/AP)

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