Seagate bringt Command Queuing für Serial-ATA-Platten

19. Februar 2003, 16:29
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Festplatte ändert Reihenfolge der Befehle zwecks besserer Performance

Der Festplatten-Hersteller Seagate hat beim Intel Developer Forum in San Jose erstmals so genanntes Native Command Queuing bei einer Serial-ATA-Festplatte vorgestellt. Die Barracuda 7200.7 sei die erste Serial-ATA-Festplatte, die Native Command Queuing, Out-of-Order-Delivery und first-party DMA (Direct Memory Access) biete, so Seagate. Damit wird demnach bei PCs und Entry-Level-Servern ein Performancevorsprung gegenüber dem Einsatz von IDE-Festplatten oder Serial-ATA-HDDs anderer Hersteller ermöglicht.

Bekannt aus der SCSI-Welt

Beim Native Command Queuing wird eine von SCSI-Festplatten bekannte Technologie eingesetzt. Das Laufwerk ordnet die vom Betriebssystem eintreffenden Lese- und Schreibbefehle neu an, so dass der Schreib-Lese-Kopf insgesamt kürzere Wege zurücklegen muss. Dadurch steigt die Gesamtperformance. Besonders wichtige Befehle können aber auch außer der Reihe vorrangig abgewickelt werden, was die Performance einzelner Vorgänge erhöht. Während bei SCSI-Platten bis zu 256 Befehle gesammelt werden, fasst die Command Queu bei den neuen Serial-ATA-Platten von Seagate 32 Anordnungen.(pte)

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