China für friedliche Lösung und Fortsetzung der Irak-Inspektionen

19. Februar 2003, 14:00
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Staatspräsident: Nordkorea-Problem im Dialog lösen

Peking - China setzt sich unverändert für eine friedliche Lösung des Konfliktes mit dem Irak und die Fortsetzung der Waffeninspektionen ein. Präsident Jiang Zemin sagte am Mittwoch bei einem Treffen mit dem thailändischen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra, die Irak-Frage müsse im Rahmen der Vereinten Nationen mit politischen Mitteln gelöst werden, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Der chinesische Außenminister Tang Jiaxuan sagte in einem Telefongespräch mit seinem französischen Amtskollegen Dominique de Villepin, in der gegenwärtigen Situation müssten die Waffeninspektionen gemäß der UN-Resolution 1441 fortgesetzt werden. Die chinesischen Bemühungen zielten weiterhin darauf, eine politische Lösung zu finden und einen Krieg zu vermeiden.

Der thailändische Ministerpräsident war am Vortag zu einem zweitägigen Besuch in China eingetroffen. Zu dem anderen Krisenherd Nordkorea äußerte Jiang Zemin die Hoffnung, dass die betroffenen Parteien die Probleme durch Dialog lösen. China setze sich für eine koreanische Halbinsel ohne Atomwaffen ein.(APA/dpa)

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