Arthur Miller sieht wachsende US-Skepsis

19. Februar 2003, 12:58
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"Die Unterstützung für Bush nimmt dramatisch ab. Je länger wir warten, desto eher ist eine friedliche Beilegung möglich"

London - Arthur Miller sieht die Unterstützung seiner Landsleute für einen Krieg gegen Irak rapide schwinden. Im Angesicht des drohenden Krieges werde den Amerikanern allmählich klar, was ein Waffengang bedeuten würde: "Ich glaube nicht, dass sie bisher dachten, die Sache sei wirklich. Ich glaube nicht, dass sie wirklich dachten, wir starten einen Angriff", sagte der US-Dramatiker am Dienstag im britischen BBC-Fernsehen.

Nun sei indes der Punkt erreicht, wo die Kriegsgefahr "real" erscheine. Miller, der mit Theaterstücken wie "Tod eines Handelsreisenden" weltberühmt wurde, reihte sich in die Schar der Gegner der Irak-Politik von US-Präsident George W. Bush ein: "Die Unterstützung für Bush nimmt dramatisch ab. Je länger wir warten, desto eher ist eine friedliche Beilegung möglich." (APA)

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