Telefonica Moviles verbuchte 2002 Nettoverlust

19. Februar 2003, 12:52
posten

Wegen Abschreibungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien rund 3,7 Milliarden verloren

Der spanische Mobilfunkanbieter Telefonica Moviles, Madrid, hat ihren für 2002 ausgewiesenen Nettoverlust von 3,724 Mrd. Euro vor allem mit Abschreibungen von 5,049 Mrd. Euro erklärt. Diese seien im Zusammenhang mit Umstrukturierungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien vorgenommen worden, teilte der spanische Mobilfunkbetreiber am Mittwoch mit. Bei Herausrechnung dieser Posten ergebe sich 2002 ein konsolidierter Nettogewinn von 1,405 Mrd. Euro. Dies entspreche einem Wachstum von 46,9 Prozent.

Cash-Flow von 1,805 Milliarden Euro

Konsolidiert sei 2002 ein Cash-Flow von 1,805 Mrd. Euro erzielt worden, entsprechend einer Steigerung um 134 Prozent auf Jahresbasis. Dieses Ergebnis sei trotz des negativen Einflusses erzielt worden, der durch negative Wechselkurseffekte vor allem bei lateinamerikanischen Währungen entstanden sei. Der Verwaltungsrat von Telefonica Moviles schlage die Zahlung einer Dividende von 0,175 EUR je Aktie vor.

Telefonica Moviles hatte in Österreich im November 2000 um 116,3 Mio. Euro eine Lizenz für die dritte Mobilfunkgeneration UMTS ersteigert, dann aber vor einigen Monaten den Rückzug aus dem österreichischen Markt beschlossen.(APA/vwd)

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