1995

26. August 2008, 16:22
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Japanische Briefe - Fremde Blicke und gewaltsame Begegnungen

Der Oberwarter Maler Geza Brunner-Szabo präsentiert sein privates Raritätenkabinett, entstanden aus
Begeisterung für die „wunderschöne Sache Kunst". Der japanische Dichter und Arzt Saito Mokichi schreibt über das Wien der 1920er und über die unerträgliche europäische Angewohnheit, an Blumen
zu riechen.

Mokichis Beschreibung eines Brueghel-Gemäldes kommentiert Kriegsszenen und das Bekennerschreiben zu den Briefbomben von Oberwart. Das Fremde wird durch Exotisierung zum Eigenen, das Unerträgliche zum Wunderschönen der Kunst.

Monika Mokre, Politikwissenschaftlerin in Wien

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