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Der Erfinder und seine Kreation: Linus Torvalds (rechts) und Tux, das Linux-Maskottchen
Nie um starke Aussagen verlegen zeigte sich in der Vergangenheit Linus Torvalds, "Erfinder" des freien Betriebssystems Linux. In einem aktuellen Interview mit simple-talk zeigt er sich allerdings vornehmlich von seiner etwas nachdenklicheren Seite und offenbart dabei auch einen Blick für das "große Ganze".
Ablöse
So würde er es selbst als "traurig" empfinden, wenn Linux nicht früher oder später einmal obsolet werden würde, immerhin ändere sich ja auch das technische Universum rund herum stetig, wodurch auch irgendwann mal ganz andere Anforderungen entstehen würden. Für die nahe Zukunft erwartet er solch umfangreiche Änderungen allerdings noch nicht, Software und Hardware hätten ein beeindruckendes Beharrungsvermögen, oft dauere es Jahrzehnte bis es hier zu grundlegenden Änderungen an der Art und Weise, wie man konkrete Problem lösen will, komme.
Microsoft
Zur Konkurrenz befragt, besteht Torvalds darauf, dass er keiner dieser "Microsoft-Hasser" sei, also wolle er auch nicht vollständig ausschließen jemals für das Unternehmen zu arbeiten. Allerdings könne er sich derzeit beim besten Willen nicht vorstellen, was ihm Microsoft zu bieten habe, Geld sei für ihn nicht so wichtig im Vergleich zu anderen Dingen.
Stärken
Die oftmals von außen als Zersplitterung wahrgenommene Vielzahl von Distributionen und Softwarevarianten sieht Torvalds als einen der entscheidenden Vorteile des freien Betriebssystems. Denn diese fördere den Wettbewerb der Ideen - und bringe so alle gemeinsam vorwärts. Es sei ihm lieber regelmäßig "angeregte" Diskussionen zu führen, als eine farblose Landschaft mit einem einzigen Hersteller zu haben.
Fedora
Er selbst setzt übrigens Fedora 9 auf seinem Rechner ein. Über die Jahre habe er immer wieder unterschiedliche Distributionen eingesetzt, irgendwann sei er dann mal wegen des guten PowerPC-Supports bei Fedora gelandet. Prinzipiell sei ihm aber ohnehin nicht so wichtig, welche Distribution er einsetzt, so lange sie halbwegs aktuell gehalten wird. Denn das Set an Programmen, das er verwendet sei relativ klein, und wirklich wichtig sei ihm ohnehin nur der Kernel. (apo)
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Er ist ein Pragmatiker, und genau das ist es, was ich ihm so hoch anrechne. Was habe ich von einem ,,politisch korrekten'' Programm, welches nicht funktioniert? Ihm ist es wichtiger, dass die Werkeln laufen, und das ist bei Computersystemen immer das Um und Auf.
Wozu? Gentoo erledigt hinter den Kulissen doch so viel extra Arbeit die dem Anwender nicht transparent erscheint. Da lernt man mit einem LFS mehr ...
Oder mit anderen Worten - es ist in 95% der Fälle nur etwas für "fortgeschrittene" Anwender.
Lediglich die Gentoo Wikis sind hervorragend, aber Archlinux und Ubuntu sind auch sehr sehr gut. In einiger Zeit wage ich zu behaupten das Ubuntu das bessere Wiki haben wird.
Und meine Erfahrung war, das die Gentoo Anwender oft arrogant sind bzw "rüberkommen".
Mein Lieblingsargument aus der Ecke ist ja nach wie vor "if you do not like to compile, Gentoo is not for you" ...
Dieses Gefühl hatte ich bei Ubuntu oder Archlinux nie.
Gut, aber wozu verwendet man Gentoo, wenn man die Pakete nicht selbst kompilieren will? Das einzig andere erfreuliche an Gentoo ist die Flexibilität/Konfigurierbarkeit, aber die gibt's bei einigen anderen Linuxen auch.
Nicht dass ich die Leute ausschließen will, sollen sie verwenden, was sie wollen. Aber ich frag mich manchmal im Gentoo-Forum echt, wozu sich das jemand antut, der offensichtlich nicht fortgeschritten ist und nach Jahren und hunderten Postings noch immer extrem dumme Fragen stellt. Es ginge doch viel einfacher.
Das auf jeden Fall. Vor allem wenn man von Python 2.4 auf 2.5 updatet und Stunden damit verbringt, den python-updater rennen zu lassen, wobei natürlich jedes 3. ebuild nicht kompiliert werden kann. Das ganze wiederholt man noch für den 2. und 3. Gentoo-Rechner im Haushalt, weil man Gentoo eben so liebt. ;)
100%iges ACK...das geilste daran war, das ich zuerst dachte xulrunner-1.9.0.1 wäre kaputt, dann die java installation bis ich draufgekommen bin das es das blöde python update war... hahaha, was habe ich gelacht...und dann konnte der python-updater nicht installieren weil gleich das erste ebuild von nem ewig alten overlay war das ich natürlich schon gelöscht hatte...hehehehe
nene, gentoo > all!! ;)
Mein letztes kaputes ebuild ist sicher schon zwei Monate her und bei den großen Paketen gibts eh nicht so oft neue Versionen.
Was mich aber wirklich stört ist dass es kein binäres OpenOffice Paket für amd64 gibt. Das selbst zu kompilieren ist wirklich sinnlos ;)
hast du jetzt extra um es mir zu zeigen openoffice neu kompiliert? Ist ja nett ;)
Bei mir ist das ein overnight update (knapp über 4 Stunden). Hab Gentoo auf einen Laptop installiert...
Es sind ja nur ein paar ebuilds welche wirklich lange kompilieren, und für diese muss ich noch ein binäres Repository finden.Portage kann es ja.
Gentoo ist für mich die beste Distri, noch nie schwerwiegende Probleme gehabt. Naja, einmal hat ein update einen fehlerhaften gcc kompiliert und "emerge --depclean" hat anschließen die alte Version gelöscht.
Das währe dann eh schon fast dass schlimmste was passieren kann, war aber schnell gefixt und nach ein paar modifikationen hab ich es so konfiguriert dass depclean immer ein gcc als fall-back in Ruhe lässt.
Bin mir nicht sicher, worauf du dich jetzt genau beziehst, Gentoo-spezifisch oder allgemein. Bei Gentoo ist es jedenfalls so, dass der ebuild den compile auf -j1 zwingt, da der Parallel-Build in der Vergangenheit dazu geneigt hat nicht zu funktionieren ;)
Das war der Geheimtipp. ;)
Ich hab auch erst vor ein paar Monaten blöd geschaut im Gentoo-Forum als einer mit einem gleich schnell getakteten Quad Core ca. 3 mal so schnell war wie mein C2D. Exponentiell skalieren tun die Dinger ja doch nicht.
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