bauMax erwartet schwieriges Jahr

19. Februar 2003, 12:12
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Do-it-Yourself-Kette hat in Österreich mit Konsumfrust zu kämpfen - Osteuropa rettet Ergebnis

Wien - Die börsenotierte Do-it-Yourself-Kette bauMax erwartet auch für heuer ein "äußerst schwieriges" Jahr und sieht eine Belebung der Konsumlust frühestens in der zweiten Jahreshälfte. Im abgelaufenen Jahr 2002 hatte der zentraleuropäische Baumarkt-Branchenprimus mit 876 Mio. Euro um fünf Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet, gab Unternehmenschef Martin Essl am Mittwoch bekannt. Die Umsatzsteigerung ist ausschließlich auf den fünf mittel- und osteuropäischen Märkten erzielt worden, wo um 20 Prozent mehr erlöst wurde.

Umsatzrückgang in Österreich

Der Österreich-Umsatz sank um vier Prozent auf 506 Mio. Euro. Zum ersten Mal wurden im vergangenen Jahr in der gesamten österreichischen Do-it-Yourself-Branche nicht nur Absatz-, sondern auch Umsatzrückgänge verbucht, sagte Essl. Gewinnzahlen gab bauMax am Mittwoch am Mittwoch keine bekannt, diese sollen am 20. Mai veröffentlicht werden. Gegenüber dem Jahr 2001 erwarte man ein etwas besseres Ergebnis, sagte Essl, ohne spezifischer zu werden. In den ersten neun Monaten 2002 hatte sich das EGT um etwa 3 Prozent auf 9,5 Mio. Euro erhöht. Für 2003 erwartet bauMax einen Umsatzzuwachs auf 950 Mio. bis 1 Mrd. Euro und ein "tendenziell besseres Ergebnis".

Expansionskurs wird fortgesetzt

bauMax will trotz der schwierigen Rahmenbedingungen heuer seinen Expansionskurs fortsetzen: Während sich die Anzahl der Filialen in Österreich (70) nicht erhöhen wird - die Flächen werden weiter ausgebaut -, will man in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien bis Jahresende auf 54 Standorte wachsen. Derzeit ist bauMax in der Region mit 46 Standorten präsent. (APA)

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    bauMax-Chef Martin Essl setzt auf Osteuropa. Während die Heimwerkerkerkette in Österreich mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hat, entwickelt sich der mittel- und osteuropäische Markt prächtig.

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