Leben nach der "Blue Screen of Death"

20. Februar 2003, 08:51
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Neue Technologie ermöglicht Internet-Zugang ohne Betriebssystem auch nach schweren System-Fehlern

Das amerikanische Unternehmen Phoenix Technologies, bekannt durch die Entwicklung der BIOS-Firmware, hat eine neuartige Technologie vorgestellt, die es in Zukunft erlauben soll, dass sich Diagnose- und Selfrepair-Tools, sowie Internet-Zugang und Recovery-Programme auch nach einem Totalabsturz des Betriebssystems starten lassen.

Leben nach der "Blue Screen of Death"

Die auf den Namen Phoenix Core Managed Environment (cME) getaufte Technologie, soll als neuer Standard für wichtige Applikationen und Dienste, die in digitalen Produkten integriert sind, positioniert werden und garantiert dass diese Anwendungen jederzeit verfügbar und erreichbar sind. Selbst wenn das Betriebssystem - egal von welchem Hersteller oder Distributor - den Geist aufgibt, sollen Anwender und Systemadministratoren Zugang zu den Anwendungen haben.

Kosten und Zeit sparen

Das Unternehmen richtet seine neue Technologie besonders an OEMs und ODMs, unabhängige Software-Entwickler und Systembuilder und bietet eine weite Produktpalette an Lösungen an (Phoenix cME PC Edition, Phoenix cME Server Edition, Phoenix cME Information Appliance Edition und Phoenix cME Embedded Edition). Da cME plattformunabhängig ist, sollen etwa PC-Hersteller in Zukunft wesentlich mehr Zeit und damit auch Kosten sparen können, wenn ein Kunde Probleme mit seinem Rechner hat.

Die Technologie

Phoenix cME erlaubt es auf PC- oder Server-Umgebungen eine sichere - so genannte "Host protected Area" auf der Festplatte zu schaffen und zu verwalten, auf der wichtige Systemanwendungen abgelegt werden können. Auf diese soll dann trotz dem vorrübergehendem Ende des Betriebssystems zugegriffen werden können.(red)

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