4.300 Kilometer und nur zehn Stunden Schlaf

19. Februar 2003, 11:44
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Nach Dreitagesfahrt wurde Lastwagenfahrer einer burgenländischen Transport-Firma gestoppt

Linz - Die "Marathon-Fahrt" eines Lkw-Fahrers stoppten Beamte der Gendarmerie Verkehrsabteilung Linz wie sie am Mittwoch bekannt gaben: Der Mann war zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits fast 53 Stunden hinter dem Lenkrad seines 40 Tonners gesessen. In drei Tagen hatte er 4.300 Kilometer zurückgelegt aber nur rund zehn Stunden in zwei Etappen geschlafen.

Die Beamten hatten im Rahmen des Streifendienstes Kontrollen der Lenk- und Ruhezeiten durchgeführt. Dabei wies der Lenker einer burgenländischen Transportfirma statt der so genannten Tachografenschaublätter eine Urlaubsbestätigung vor.

Eine anschließende Überprüfung bei der Firma ergab, dass die vorgelegte Bestätigung gefälscht war und der Lenker seine 52 Stunden und 40 Minuten Lenkzeit vertuschen wollte. Nach Abschluss der Ermittlungen sei der Mann nun angezeigt worden - ein Gerichtsverfahren sei anhängig, teilte die Gendarmerie mit.(APA)

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