Bank Austria mit Gewinn

19. Februar 2003, 18:12
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Erheblicher Beitrag der Osteuropa-Töchter

Wien - Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn vor Steuern von 504 Mio. Euro erzielt. Das Ergebnis lag zwar um 23 Prozent unter dem Vorjahreswert von 655 Mio. Euro, wird von Vorstandschef Gerhard Randa, gemessen am schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, aber dennoch als solide bezeichnet. "Wir haben uns damit besser geschlagen als die meisten unserer österreichischen Mitbewerber", meinte er.

Gute Entwicklung in Osteuropa

Besonders gut entwickelt haben sich im Vorjahr die Tochterbanken der BA-CA in Mittel- und Osteuropa, für die Österreichs größte Bank innerhalb der HVB Group verantwortlich ist. Sie konnten ihren Gewinn vor Steuern um 34 Prozent auf 280 Mio. Euro steigern und haben damit mehr als die Hälfte zum Gesamtergebnis der Bank beigetragen. Die Gruppe ist mit 900 Niederlassungen in 15 Ländern vertreten.

Verwaltungsaufwand gesenkt

Zufrieden zeigte sich Randa vor allem mit der Kostenentwicklung. Der Verwaltungsaufwand konnte um 270 Mio. Euro oder 9,7 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro gesenkt werden, wogegen er im Branchendurchschnitt laut Notenbank gestiegen ist. Hier habe sich die Integration der vergangenen fünf Jahre positiv ausgewirkt, meinte der BA-CA-Chef.

Die Kreditrisikovorsorge wurde im Vorjahr um 23,7 Prozent auf 537 Mio. Euro zurückgenommen. (gb, DER STANDARD, Printausagabe 20.2.2003)

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