Intel steckt zwei Milliarden Dollar in Chip-Fabrik

19. Februar 2003, 09:33
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200mm-Wafer-Werk in Arizona wird auf 300mm aufgerüstet

Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat eine milliardenschwere Investition angekündigt. Der Halbleiterriese will eine bestehende 200-Millimeter-Wafer-Fabrik im US-Bundeststaat Arizona aufrüsten und dafür zwei Mrd. Dollar aufwenden. Die Umrüstung soll in der ersten Hälfte 2004 beginnen. Ab Ende 2005 sollen dann die ersten 300-Millimeter-Wafer (Silizium-Halbleiterscheiben) mit Strukturbreiten von 65 Nanometern vom Band gehen, teilte Intel in der Nacht auf heute, Mittwoch, mit.

Produktion

Die Anlage in Arizona ist somit die fünfte Fabrik Intels, die 300-Millimeter-Wafer produziert. Zwei sind bereits in Betrieb, zwei befinden sich noch in Bau. Eine Fabrik in Oregon soll Ende des Jahres, ein Werk in Irland im Laufe des kommenden Jahres seinen Betrieb aufnehmen. Derzeit werden in dem Werk namens "Fab12" noch Chips auf Wafern mit einem Durchmesser von 200 Millimetern erzeugt. Die Kapazität eines 300mm-Werkes sei doppelt so hoch wie bei einem 200mm-Werk, so Intel. Das Produktionsvolumen der fünf modernisierten Anlagen entspreche dann dem Ausstoß von zehn Fabriken mit den bisherigen 200-Millimeter-Wafern. Dadurch könnten nicht nur bessere Produkte hergestellt, sondern auch viel kostengünstiger produziert werden. Durch die 300mm-Technologie könne darüberhinaus der Energie- und Wasserverbrauch pro erzeugtem Chip um 40 Prozent gesenkt werden. (pte)

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