"Erst muss die Unterhaltsfrage geklärt sein"

18. Februar 2003, 17:21
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Nach Scheidung im "Rosenkrieg": Yvonne Wussow will Berufung

Hamburg - Neue Runde im "Rosenkrieg" der Wussows: Yvonne Wussow (47) will nach der vom Hamburger Familiengericht ausgesprochenen Scheidung von Schauspieler Klausjürgen Wussow ("Klinik unter Palmen") in Berufung gehen. "Ich habe das Scheidungsurteil noch nicht zugestellt bekommen, werde dann aber definitiv in die Berufung gehen", sagte die 47-Jährige am Dienstag in Hamburg.

"Lieber gestern als heute geschieden"

"Ich wäre lieber gestern als heute geschieden, aber erst muss die Unterhaltsfrage geklärt sein", meinte die Journalistin, die mit dem gemeinsamen Sohn Benjamin (9) in Hamburg lebt. Die Scheidung war am 12. Februar ausgesprochen worden, ist aber erst einen Monat nach Zustellung des Scheidungsurteils rechtskräftig - vorausgesetzt, keiner der Beteiligten geht in die Berufung.

Das Paar hatte sich über lange Zeit einen schlagzeilenträchtigen "Rosenkrieg" geliefert. Wussows Anwalt Franz-Josef Ortner betonte noch einmal, dass sein Mandant inzwischen ein Insolvenzverfahren eingeleitet habe und auf diese Weise die finanziellen Verpflichtungen des Schauspielers geregelt würden. Der 73-Jährige wohnt zusammen mit seiner neuen Lebensgefährtin Sabine Scholz, der Witwe von Box-Legende Gustav "Bubi" Scholz, in Berlin.

Buch geschrieben

Yvonne Wussow hat inzwischen ein Buch über ihre Ehe geschrieben, das sie ausschließlich als E-Mail-Datei selbst verkauft. Inzwischen habe es bereits 5.000 Bestellungen für das 350 Seiten umfassende Werk mit dem Titel "Auf der Suche nach Nähe - Die Wahrheit über mein Leben mit Klausjürgen Wussow" gegeben. (APA/dpa)

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