Reichhold sieht nur wenige Knackpunkte bei Infrastruktur

18. Februar 2003, 14:34
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FPÖ hat Wichtigkeit einer Regierungsbeteiligung erkannt - "Über meine eventuelle Regierungszukunft entscheiden Parteigremien"

Wien - Infrastrukturminister Mathias Reichhold (F) "glaubt, dass sich in der FPÖ jetzt Kräfte entwickeln, die erkannt haben, wie wichtig eine Regierungsbeteiligung der FPÖ wäre". Er, Reichhold, habe sich nach dem Rückzug von Jörg Haider aus der Bundespolitik vorgenommen, einen Beitrag zu leisten.

Ob er sein Ministeramt weiter ausüben werde, "diese Frage stellt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht", sagte Reichhold auf einer Pressekonferenz, bei der er Bilanz zu seiner einjährigen Regierungstätigkeit zog. Das wäre "eine Frage des Obmannes und der Partei". Es sollten "jene Leute in die Regierung kommen, die eine entsprechende Innovationskraft entfalten". Wenn es zu einer Regierungsbeteiligung der FPÖ kommen sollte, müssten personelle Fragen sehr sachlich in den Parteigremien diskutiert werden.

Im Infrastrukturministerium sehe er relativ wenige "Knackpunkte", sagte Reichhold. Die ÖBB-Reform sei unstrittig, ebenso der Bereich Forschung und Innovation - "da sind wir mit (Unterrichtsministerin) Elisabeth Gehrer (V) einig". Bezüglich einer Aufteilung der Ministerien sei in Koalitionsverhandlungen zu entscheiden. (APA)

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