UBS im vierten Quartal tiefrot

18. Februar 2003, 13:06
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Gewinn brach 2002 um ein Drittel ein - Hohe Sonderabschreibung nach Abschreibung der Marke PaineWebber

Zürich - Der größte Schweizer Bankkonzern UBS ist im vierten Quartal 2002 vor allem nach teuren Abschreibungen für die US-Tochter PaineWebber in die roten Zahlen gerutscht. Im Gesamtjahr brach der Reingewinn um knapp 30 Prozent ein. 2002 erzielte die UBS einen Reingewinn von 3,535 Mrd. Franken (2,4 Mrd. Euro). Der Rückgang um 29 Prozent im Vergleich zu den 4,97 Mrd. Franken des Vorjahres ist nach UBS-Angaben vom Dienstag vorwiegend auf eine Sonderabschreibung von 953 Mio. Franken im Zusammenhang mit der Abschaffung der Marke PaineWebber zurückzuführen.

Nach Ansicht von Konzernchef Peter Wuffli hat sich UBS damit jedoch in einen schwierigen Umfeld nicht schlecht geschlagen und sogar Marktanteile gewinnen können.

Umfeld bleibt schwierig

Für das laufende Jahr zeigte sich UBS hingegen sehr vorsichtig. Das Umfeld bleibe schwierig, hieß es. Angesichts der konjunkturellen und politischen Unsicherheit sei nicht mit einer kurzfristigen Verbesserung der Finanzergebnisse zu rechnen.

"Des Weiteren werden das tiefe Niveau der verwalteten Vermögen, die Zurückhaltung der Investoren und eine mögliche Verschlechterung des Kreditumfeldes die Erträge der UBS weiterhin belasten," erklärte die Bank. (APA/Reuters/vwd/dpa)

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