"Red Hot + Riot": Musik mit trauriger Botschaft

18. Februar 2003, 12:11
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Während der 70-minütigen Spielzeit des Albums werden sich 170 AfrikanerInnen mit dem HIV-Virus infizieren

"Red Hot + Riot" – dem Tribut an African Beat Pionier Fela Anikulapo Kuti und Aids-Benefiz-Sampler (die Einnahmen kommen der Arbeit der Red Hot AIDS-Organisation zugute) - liegt ein trauriger Anlass zugrunde: Während der 70-minütigen Spielzeit des Albums werden sich 170 AfrikanerInnen mit dem HIV-Virus infizieren. Dennoch versinkt mensch beim anhören nicht in Trübsal. Energiegeladener African-Soul, Funk, R'n'B und HipHop - vorgetragen von Stars wie Sade, Kelis, Lateef und MixMaster Mike - lassen Felas Traum: 'Kontrolle über den Tod' neu auferstehen.

Der Musiker selbst hat diesen Kampf zwar nicht geschafft - er verstarb am 2. August 1997, im Alter von 58 Jahren, in Lagos (Nigeria) an AIDS. Ein siebenjähriger Kampf, bei dem die Musik einen großen schmerzmildernden Beitrag leistete.

"Red Hot + Riot is a call to arms - bringing together people from around the world to celebrate the great culture and people of Africa during a time when they are dealing with a disease no one can fight alone".

(p)

Engagiertes Aufklärungsprojekt wider des Vergessens und Verdrängens des Todes-Virus.

"Red Hot + Riot"(Universal):
Aids-Benefiz-Sampler
mit reichlich Star-Aufgebot:
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