Kekse sollen das Dasein der Pandas beleben

18. Februar 2003, 13:38
posten

Gesünder als Bambus, mit Vitaminen und Ballaststoffen angereichert

Peking - Winterliche Temperaturen und Schnee machen dem Großen Panda in China nichts aus, wohl aber der zunehmende Mangel an natürlicher Ernährung. Mit besonders nahrhaften Keksen in der Form von Bambuspflanzen wollen chinesische Züchter unterernährten Pandabären nun auf die Sprünge helfen.

Die rund 30 Tiere des Instituts seien ganz wild auf die neuen Leckerbissen, sagte der Vizedirektor der Panda-Zuchtstation Chengdu in der Provinz Sichuan, Yu Jianquiu. Die Kekse seien mit Vitaminen und Ballaststoffen angereichert. Die Zuchtstation habe bereits eine eigene Produktionskette aufgebaut, um die Ernährung der vom Aussterben bedrohten Großen Pandabären zu verbessern.

Der Große Panda oder Bambusbär kommt nur in China vor. Durch den Ausbau von Siedlungen und Straßen ist sein Lebensraum in den vergangenen 20 Jahren um 40 Prozent geschrumpft. In der Wildnis leben mittlerweile nur noch rund tausend Exemplare. (AFP/DER STANDARD, Printausgabe, 18.2.2003)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Schnee macht Pandas - wie diesem im Zoo von Wuhan - sogar Spaß, weniger gut bekommt ihnen ihre natürliche Nahrung, Bambus. Kekse sollen nun Abhilfe schaffen.

Share if you care.