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17. Februar 2003, 19:59
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"Haus der Geschichte": Neue Standortvarianten - Inhalte noch offen

Wien - "Ich glaube nicht, dass der Neubau eines Hauses, auch wenn es ein historisch so belasteter Platz ist wie der Morzinplatz, tatsächlich das Vernünftigste ist", erklärte Wiens Bürgermeister Michael Häupl zum jüngsten Vorstoß, ein "Haus der Geschichte" in Wien zu realisieren. "Wir sollten uns nach einem Ort umschauen, der den ,genius loci' der neueren Geschichte Wiens trägt", verlangt Häupl.

Dies wäre ein neuer Kompromiss-Vorschlag, zu dem Häupl noch nicht viel sagen will. Außer: Die Verhandlungen seien im Laufen.

Was den Morzinplatz - dem früheren Standort des Gestapo-Hauptquartieres - betrifft, ist Häupl einer Meinung mit dem Initiator des Projektes, Leon Zelman, dem Leiter des Jewish Welcom Service (JWS). Zelman hofft noch, dass das "Haus der Geschichte" im Palais Epstein realisiert werden kann. Derzeit wird an den Einreichplänen für den Palais-Umbau zur Parlaments-Außenstelle gearbeitet. Im Herbst könnte Baubeginn sein. (APA, frei/DER STANDARD, Printausgabe, 18.2.2003)

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