"Kulturgüterschutz darf kein Zufall sein"

17. Februar 2003, 14:00
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Appell an UNO: Es dürfe nicht mehr - wie im Golfkrieg 1991 zu "Zerstörung und Verschleppung tausender Kulturschätze" kommen

Wien - Im Zusammenhang mit der Irak-Krise hat die Internationale Liga der nationalen Kulturgüterschutzgesellschaften einen Appell an die UNO-Mitgliedstaaten, den Generalsekretär der UNO, den Generaldirektor der UNESCO und an das Internationale Rote Kreuz gerichtet. "Kulturgüterschutz darf kein Zufall sein", heißt es in dem Appell: Zu "Zerstörung und Verschleppung tausender Kulturschätze" wie beim Golfkrieg 1991 "darf es nicht mehr kommen".

Der auf Initiative der Österreichischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz ausgesprochene Aufruf bezeichnet Kulturgüterschutz als "Verpflichtung der gesamten Staatengemeinschaft", denn Werke der Kultur seien Erbe der gesamten Menschheit, "egal wo sie sind und in wessen Eigentum sie sich befinden". (APA)

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