Waffeninspektoren untersuchten irakische Raketen

16. Februar 2003, 15:08
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"El-Samud"-Typ soll vorgeschriebene Höchstreichweite von 150 Kilometer überschreiten

Bagdad - Die Waffeninspektoren der Vereinten Nationen haben am Sonntag nach offiziellen Angaben ihre Durchsuchungen im Irak fortgesetzt, wobei sie ein irakisches Raketenlager mit El-Samud-Raketen besonders in Augenschein nahmen. UNO-Chefwaffeninspektor Hans Blix hatte berichtet, dass die Entwürfe für den Raketenantrieb darauf hindeuteten, dass dieser Raketentyp etwa 40 Kilometer weiter fliegen kann als die von der UNO dem Irak vorgeschriebenen Höchstreichweite von 150 Kilometer. Ein UNO-Team begutachtete am Sonntag im Raum Taji rund 40 Kilometer nördlich von Bagdad vier El-Samud-Raketen, die vom irakischen Militär bereitgestellt wurden.

Den Angaben zufolge durchsuchten zudem neun weitere Teams auf der Suche nach Massenvernichtungswaffen weitere Anlagen und Gebäude. Dabei setzten sie auch Hubschrauber ein, um beweglicher sein zu können. Die USA werfen dem Irak vor, Massenvernichtungswaffen zu besitzen, was der Irak bestreitet. (APA/Reuters)

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