IBM will Linux-Sicherheitszertifizierung für seine eServer

15. Februar 2003, 11:41
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Prozess soll bis 2004 abgeschlossen werden

Nachdem Red Hat zusammen mit Oracle begonnen hat, an einer Sicherheitszertifizierung für Linux zu arbeiten, will auch IBM die Common Criteria Security Certification of Linux für seine eServer erfüllen. Der Konzern will noch im Frühjahr mit dem Zertifizierungsprozess beginnen und ihn noch im Jahr 2004 abgeschlossen haben. Dabei sollen die verschiedenen Levels nach und nach umgesetzt werden.

Mit der Community zusammenarbeiten

IBM will nach eigenen Angaben bei der Umsetzung der Initiative mit der Linux-Community zusammenarbeiten. Daneben will das Unternehmen zusätzliche Sicherheitsfeatures entwickeln und zusammen mit Linux-Distributoren verfügbar machen. Auch die Middleware von IBM soll verstärkt für Common Criteria zertifiziert werden. Weiter Details zu seiner Initiative hat der Konzern allerdings nicht veröffentlicht.

Common Criteria

Common Criteria ist ein Set von Standards, die sicherstellen sollen, dass Anwendungen und Hardware ein gewisses Maß an Sicherheit erfüllen. Vor allem Regierungsbehörden bestehen dabei auf der Einhaltung dieser Standards. Die Zertifizierung wurde in einem Abkommen, das Ende 1998 zuerst von den Vereinigten Staaten, Kanada, Frankreich, Deutschland und Großbritannien unterzeichnet wurde, geregelt. Die Unterzeichnerstaaten des Vertrags stellten dabei die wechselseitige Anerkennung der Zertifikate sicher.(pte)

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