Arbeitsstress macht für Infektionen anfällig

19. Februar 2003, 11:23
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Auch geringe Arbeitszufriedenheit und niedrige Motivation steigern das Risiko

Maastricht - Stress am Arbeitsplatz und häufige Erschöpfung machen anfälliger für Infektionen. Arbeitnehmer in besonders anstrengenden Berufen haben zwanzig Prozent häufiger Erkältungen als andere Beschäftigte, wie Wissenschafter der niederländischen Universität Maastricht berichten.

Die Forscher hatten über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 8.000 Arbeitnehmer unterschiedlicher Firmen befragt. Demnach steigern auch eine geringe Arbeitszufriedenheit und niedrige Motivation das Erkältungsrisiko.

Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes führt ebenfalls zu einem Anstieg von grippeähnlichen Symptomen oder Entzündungen der Magen-Darm-Schleimhaut. Schichtarbeiter sind ebenfalls häufiger von Infektionen betroffen. Aber auch Erschöpfungszustände wie das Burn-out-Syndrom führten fast doppelt so häufig zu Entzündungen der Magen- und der Darmschleimhaut. (APA/AP)

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