Intershop in den schwarzen Zahlen

14. Februar 2003, 13:17
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Umsatz im Geschäftsjahr 2002 aber auf 45,1 Millionen Euro zurückgegangen

Der Software-Hersteller Intershop hat im letzten Quartal 2002 den Sprung aus den roten Zahlen geschafft, rechnet aber mit stagnierenden Umsätzen in diesem Jahr. Grund sei die anhaltende Investitionszurückhaltung bei der Informationstechnik, teilte der Vorstand am Freitag in Jena mit. Prognostiziert wurde ein Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 45 Mio. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Intershop ein ausgeglichenes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Fortgesetzt werde der Sparkurs.

Wachstum

Der Umsatz im Schlussquartal 2002 sei um 34 Prozent im Vergleich zum Vorquartal auf 12 Millionen Euro gewachsen, teilte Intershop am Freitag mit. Das Ebitda liege bei 0,1 Millionen Euro nach einem Verlust von 10,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Für das Geschäftsjahr 2002 sei der Umsatz wegen der anhaltenden Investitionsschwäche im IT-Bereich auf 45,1 (Vorjahr: 68,7) Millionen Euro zurückgegangen. Die Lizenzerlöse seien indes gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 22,5 Millionen Euro gestiegen. Für 2003 erwarte das Unternehmen insgesamt ein ausgeglichenes Ebitda. (APA/Reuters)

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