Berliner Pandabärin soll erneut künstlich befruchtet werden

14. Februar 2003, 12:01
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Mit tiefgefrorenem Samen aus China wird ein neuer Versuch gewagt

Peking - Die Pandabärin Yan Yan im Berliner Zoo soll dieses Jahr erneut künstlich befruchtet werden. Berlins Bürgermeisterin und Justizsenatorin Karin Schubert vereinbarte in Peking, dass der Direktor des Riesenpanda-Forschungszentrums in Peking, Peng Zhenxin, tiefgefrorenen Pandasamen nach Berlin bringt, um einen neuen Versuch zu wagen.

Die Zeit dränge, da die Bärin mit 18 Jahren ein "kritisches Alter" erreicht habe, berichtete die Justizsenatorin am Freitag. Mehrere Versuche sind schon fehlgeschlagen.

In dem Pekinger Pandazentrum sind bereits dreizehn Pandas erfolgreich nachgezüchtet worden, darunter mehrere durch künstliche Befruchtung. Das Zentrum bestätigte die grundsätzliche Vereinbarung. Doch müssen noch Details geklärt werden. Ein Problem ist, dass eine Pandabärin nur zwei Tage im Jahr fruchtbar ist. Diesen Zeitpunkt zu bestimmen, sei sehr schwer, hieß es im Zoo. Es könne im Mai, April oder auch im September sein, je nach Klimazone, in der die Pandas leben. (APA/dpa)

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