Urlauber-Schichtwechsel: Warten, warten, warten ...

15. Februar 2003, 13:21
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Reiseverkehr in den Mittagsstunden am Zenit

Bregenz/Innsbruck/Salzburg - Erwartungsgemäß steuerte der Urlauber-Reiseverkehr am Samstag um die Mittagzeit auf seinen Höhepunkt zu. Betroffen von Staus waren nach Informationen des ARBÖ vor allem die Transitstrecken in den westlichen Bundesländern und dem benachbarten Bayern.

In Vorarlberg hieß es vor allem auf der A14 (Rheintalautobahn) zum Teil viel Geduld bei der An- oder Abreise zum Skiurlaub aufbringen. Vor den Portalen des Ambergtunnels in Feldkirch und des Pfändertunnel in Bregenz wurde gegen 12.30 Uhr eine Staulänge in beide Richtungen von jeweils rund sechs Kilometern gemeldet. Vor der Ausfahrt Bludenz/Montafon gab es bereits ab den Morgenstunden einen konstanten Stau von rund zwei Kilometern in Richtung Arlberg.

In Tirol war hauptsächlich die A12 (Inntalautobahn) im Bereich Kufstein von kilometerlangen Staus betroffen. Gegen 11.00 Uhr reichte der Stau vor der Ausfahrt Kufstein/Süd in Richtung Arlberg auf einer Länge von sechs Kilometern bis zum ehemaligen Grenzübergang Kiefersfelden zurück. In Richtung Norden gab es auf der Strecke zw. Langkampfen und Kufstein auf rund zehn Kilometern nur mehr ein Weiterkommen im Schritttempo.

Auch das Zillertal ist voll

Ein ähnliches Bild bot sich auf der B169, Zillertal Bundesstraße. Hier standen die Kolonnen in beiden Richtungen im Bereich zwischen Straß/Zillertal und Fügen auf einer Länge von rund sieben Kilometern immer wieder still. Eine weitere Staustrecke in Tirol war die B179, die Fernpass Bundesstraße. Auf der gesamten Strecke von rund 50 Kilometern gab es laut ARBÖ-Informationsdienst in beide Richtungen zum Teil sehr zähen Kolonnenverkehr. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen wurde der Verkehr seit etwa 9.00 Uhr nur noch blockweise abgefertigt.

In Salzburg stand die A10 (Tauernautobahn) im Mittelpunkt der Verkehrsprobleme. Zwischen dem ehemaligen Grenzübergang Walserberg und dem Knoten Ennstal mussten Autofahrer in beiden Richtungen auf rund 66 Kilometern immer wieder mit längeren Verzögerungen rechnen. Vor dem Helbersbergtunnel gab es gegen 11.30 Uhr rund zwei Kilometer Rückstau in Richtung Villach. Die zweite Staustrecke in Salzburg war die B178, die Loferer Bundesstraße. Hier gab es im Bereich zw. Pass Strub und dem Steinpass sehr zähen Verkehr. Auch im weiteren Verlauf des sogenannten kleinen deutschen Ecks gab es auf insgesamt 48 Kilometer eine einzige Blechschlange.

Die längensten Staus wurden aus dem benachbarten Bayern gemeldet. Auf der Verbindung München-Salzburg hatte sich der Verkehr im Laufe des Vormittag im Gegensatz zur Verbindung Kufstein-Rosenheim beruhigt. Auf der A93, gab es in den Mittagstunden im gesamten Verlauf von rund 31 Kilometern nur noch ein Vorwärtskommen im Schritttempo. (APA)

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