Comédie

18. Februar 2003, 10:59
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Ein Filmdokument mit avantgardistischer Schnitttechnik und Hip Hop Rhythmus

Comédie (19 Minuten, 35mm Film, 1966) ist die filmische Adaption des Theaterstückes Play von Samuel Beckett, der 1966 auf der Biennale in Venedig zur Erstaufführung kam und dabei einen veritablen Skandal auslöste. Die Geschichte um Liebe und Eifersucht, durch formal-ästhetische Mittel zu einer kakophonischen Groteske überformt, sprengte die Grenzen zwischen Theater, Performance und Experimentalfilm.



Lange Zeit verschollen wurde der Film erst 2001, anlässlich seiner Wiederaufführung auf der Biennale in Venedig, einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Comédie ist ein rares Filmdokument, das durch seine avantgardistische Schnitttechnik, Kamera und technische Manipulation Verfahren des modernen Musikvideos und den Rhythmus des Hip Hop vorwegnimmt.

Dem historischen Film Comédie (1966) wird der zeitgenössische Film too soon for sorry (2001) von Katharina Weingartner gegenübergestellt.

Eröffnungsvorstellungen: Donnerstag, 20. Februar 2003, 19 Uhr (red)

Termine:
21.2. - 2.3.2003
KUNSTHALLE wien
halle 2
Museumsplatz 1
1070 Wien
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