Wenig Freude mit Online Banking

14. Februar 2003, 09:46
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GfK-Studie ortet geringe Zufriedenheit der Kunden mit den Anbietern - Vorrangig zählt der Preis

Bei der Wahl einer Internet-Bank zählt bei Kunden nach Beobachtungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK-Gruppe) vorrangig die Höhe der Kontoführungsgebühr. Auch bestehende Kundenbeziehungen und das Image des Finanzdienstlers spielten bei der Entscheidung eine Rolle, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten GfK-Studie hervor. Dagegen seien die Gestaltung einer Homepage, Sicherheitsvorkehrungen beim Internet-Banking und die Beratungsqualität einer Online-Bank von geringer Relevanz. Die GfK hatte 1.500 repräsentativ ausgewählte Personen befragt.

Wenig Freude

Insgesamt sei die Zufriedenheit der Kunden mit den am Markt vertretenen Online-Banken oder Internet-Wertpapierhändlern eher gering. Der Anteil der zufriedenen Kunden liege nur bei 40 bis 50 Prozent. Viele Kunden vermissten nach GfK-Erkenntnissen konkrete Informationen zu Finanzprodukten sowie zu Preisen und Konditionen des Online-Kontos. Auch wünschten sich Viele etwa Möglichkeiten, verschiedene Tarifvarianten zu berechnen. Trotz der geringen Zufriedenheit wechselten aber nur wenige die Internet-Bank oder den Internet-Wertpapierhändler. (APA)

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