Paris siedelt Kunstwerke um

13. Februar 2003, 18:49
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An einen geheimen Ort - Aus Angst vor Hochwasser

Paris - Sieben an der Seine gelegene Pariser Museen übersiedeln ihre in den Magazinen aufbewahrten Kunstwerke wegen latenter Überschwemmungsgefahr in ein (im Norden von Paris) gelegenes Gebäude, dessen Sitz aus Sicherheitsgründen geheim gehalten wird. Mehr als 100.000 Kunstwerke werden bis zum 7. April ausgelagert.

Betroffen sind der Louvre, das Musée d'Orsay, die drei Museen, die im Musée de l'Union centrale des arts décoratifs vereint sind (Museum für angewandte Kunst; Mode- und Stoffmuseum; Werbemuseum), die Ecole nationale supérieure des Beaux-Arts (die staatliche Kunstakademie), das (im Louvre unterirdisch untergebrachte) Forschungs- und Restaurierungszentrum aller staatlichen Museen, wo provisorisch die Sammlung der - im Umbau befindlichen - Orangerie eingelagert war, sowie die Ecole du Louvre.

Kulturminister Jean-Jacques Aillagon stellt ein Budget von 5,2 Millionen Euro zur Verfügung, das auch die Bewachung des Gebäudes inkludiert, in dem die Kunst während der nächsten vier Jahre magaziniert bleibt. (ogw / DER STANDARD, Printausgabe, 14.2.2003)

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