Deutschland: Werberückgang in klassischen Medien im Jänner gebremst

13. Februar 2003, 17:23
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Rückgang von 0,6 Prozent im Jahresabstand

Der Rückgang der Werbeinvestitionen in den klassischen Medien ist im Jänner abgeflacht. In Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen wurde für 1,166 Mrd. Euro Werbung geschaltet, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 0,6 Prozent. Diese Zahlen teilte der Hamburger Marktforscher Nielsen Media Research am Donnerstag mit. 2002 war der Bruttowerbeaufwand im zweiten Jahr hintereinander rückläufig gewesen und um 4,4 Prozent auf rund 16,4 Mrd. Euro zurückgegangen.

Im Dezember 2002 hatte es als ersten Lichtblick für die Medienbranche ein leichtes Plus von 0,6 Prozent gegeben.

Im Jänner legte die Werbung in Fachzeitschriften (plus 7,9 Prozent) und Tageszeitungen (plus 6,9 Prozent) deutlich zu. In letztgenanntem Segment erfasst Nielsen jedoch nicht die lokalen Klein- und Rubrikenanzeigen. Auch Radio (plus 6,1 Prozent) und Plakat (plus 2,5 Prozent) verbuchten Zuwächse. Einbußen zeigten sich erneut bei der Werbung in Publikumszeitschriften (minus 8,4 Prozent) und im Fernsehen (minus 2,3 Prozent). (APA/dpa)

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