Mazedonien, UNMIK und KFOR vereinbaren engere Kooperation

13. Februar 2003, 16:24
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Schulterschluss gegen "Extremisten" und organisiertes Verbrechen

Pristina - Mazedonien, die UNO-Mission im Kosovo (UNMIK) und die von der NATO geführte Sicherheitstruppe KFOR haben am Donnerstag eine engere Zusammenarbeit bei Sicherheitsfragen vereinbart. Es gehe vor allem darum, koordiniert gegen "Extremisten" und das organisierte Verbrechen vorzugehen. Dies erklärte der mazedonische Verteidigungsminister Vlado Buckovski nach Gesprächen mit UNMIK-Chef Michael Steiner und KFOR-Befehlshaber General Fabio Mini in Pristina.

Mini sagte, es sollen Informationen bezüglich der Sicherheit und der Grenzkontrollen ausgetauscht werden. Buckovski führte Gespräche mit Albaner-Vertretern. Mazedonien hat in der Vergangenheit wiederholt die KFOR-Truppe beschuldigt, wenig gegen den illegalen Grenzübertritt von bewaffneten albanischen Extremisten unternommen zu haben. (APA/dpa)

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