Whitney Houston ging nicht zur Beerdigung ihres Vaters

13. Februar 2003, 15:45
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Noch eine Woche vor seinem Tod hatte Vater Houston seine Tochter auf 100 Millionen Dollar verklagt

New York - Soul-Diva Whitney Houston (39) will nach dem Tod ihres Vater angeblich "ganz privat für sich trauern" und ist deshalb nicht zu dessen Beerdigung erschienen. Das berichtet der Internetdienst "imdb.com". Eine Sprecherin von Houston und ihrem Ehemann Bobby Brown bestätigte, dass das Paar auch nicht zum Trauergottesdienst in der Kirche St. James in Newark, New Jersey, gegangen war. John Houston (82), der vergangene Woche starb, hatte noch kurz vor seinem Tod seine Tochter auf die Zahlung von 100 Millionen Dollar (93,0 Mill. Euro) verklagt.

Das Geld schuldete ihm Whitney Houston angeblich deshalb, weil er jahrelang ihre Karriere gemanagt hatte. Bei Fernsehauftritten hatte er gesagt, das Geld sei für die Vermittlung eines Plattenvertrages und dafür, dass er sie gegen Vorwürfe des Drogenmissbrauchs in Schutz genommen habe. John Houston managte bereits zu Zeiten der Rassentrennung schwarze Künstler. Der Vater der Pop-Diva litt unter Diabetes und Herzproblemen. (APA/dpa)

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