Geschlechtliche Nötigung: Veruteilter Ex-Stadtrat beruft

14. Februar 2003, 12:49
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Der verurteilte Grazer FPÖ-Politiker will Nichtigkeitsbeschwerde einlegen

Graz - Der am Mittwoch wegen geschlechtlicher Nötigung verurteilte Grazer Ex-Stadtrat Ferdinand Spielberger (FPÖ) wird gegen das Urteil Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde einlegen. Wie die "Kronenzeitung"in ihrer Donnerstag-Ausgabe unter Berufung auf den Anwalt Ralph Forcher berichtete, will der ehemalige Politiker die Verurteilung nicht hinnehmen. Nun geht der Fall weiter an das Oberlandesgericht Graz.

Die Staatsanwalt hatte Spielberger konkret zwei sexuelle Übergriffe auf seine Sekretärin vorgeworfen. Das Gericht hatte den Angaben der Zeugin Glauben geschenkt und den Beschuldigten zu einer Geldstrafe in der Höhe von 23.400 Euro sowie einer bedingten Haftstrafe in der Höhe von vier Monaten verurteilt. Das Urteil bleibt durch die Berufung weiterhin nicht rechtskräftig. (APA)

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