Frauenbericht der WU Wien

13. Februar 2003, 17:00
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Wien - Seit geraumer Zeit ist der Bericht zur Bestandsaufnahme über Frauenförderung an der Wirtschafsuniversität Wien 2002 im Netz verfügbar. Zusammenfassend hält er fest, dass "die vermehrte Wahrnehmung der Diskrepanz zwischen formaljuristischer und realer Gleichstellung durch die hausinterne Informationspolitik, eine intensivierte Medienpräsenz, aber auch viele persönliche Gespräche erreicht werden konnte."

Neben zahlreichen Verbesserungen wird auch die "kontinuierliche Integration von Frauenforschung an der WU" hervorgehoben. Zu den großen Defiziten an der WU aus Sicht der Frauenförderung zählt die "noch immer zu geringe Präsenz von Frauen im wissenschaftlichen Bereich, die durch ein sehr langsames Ansteigen bzw. teilweises Stagnieren, gepaart mit einzelnen Rückschritten, gekennzeichnet ist". Der Bericht stellt weiters fest: "Gesamtuniversitär ist die Frauenquote unter Professor/inn/en gestiegen, die der Dozent/inn/en weiter gesunken. Somit wird einmal mehr deutlich, dass die Habilitierung von Frauen gefördert werden muss, wenn die explizite Höchstqualifizierung von Wissenschafterinnen als universitäres Ziel gelten soll." (red)

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