Der letzte Klatsch aus St. Moritz

13. Februar 2003, 14:37
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Der kleine Erfolg des Kuwaiti Bashar al-Huneidi - Party im US-Haus nach Millers Gold - Schweizer Volkszorn gegen Peter Müller

St. Moritz - Auch als 80. des WM-Riesentorlaufs der Herren zählte Bashar al-Huneidi aus Kuwait am Mittwoch zu den "Siegern". Der 40-Jährige WM-Exot kam nach seinem Out in St. Anton vor zwei Jahren nun ins Klassement und hat damit sein großes Ziel erreicht. Al-Huneidi, der fünf Monate pro Jahr in Sölden lebt, kostete diesen Triumph aus und ließ sich im Zielraum minutenlang feiern.

Feiern im US-Haus

Die US-Mannschaft hatte am Mittwochabend nach der zweiten Goldenen für Bode Miller und Bronze für Erik Schlopy doppelten Grund zum Feiern. Das USA-Haus "Bobby's Pub" war dementsprechend voll, als Gratulanten stellten sich u.a. auch der Norweger Kjetil-Andre Aamodt, der Schweizer Silvano Beltrametti und der Liechtensteiner Marco Büchel ein. WM-Superstar Miller sparte jedoch den Großteil seiner noch vorhandenen Kräfte. Schließlich hat der 25-Jährige am Sonntag im Slalom noch die Chance auf seine vierte WM-Medaille.

Zorn gegen Peter Müller

Nach der herben Kritik im WM-Vorfeld an Corinne Rey-Bellet hat sich die Schweizer Ski-Legende Peter Müller den Schweizer Zorn zugezogen. Der Schweizer Skiverband und der Hauptsponsor haben Müller nun von einem geplanten Chat auf der offiziellen WM-Homepage wieder ausgeladen.(APA)

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    Bashar al-Huneidi schmeißt sich den Hang hinunter. Trainiert wird er von Ex-Slalom-As Bernhard Gstrein.

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