Max-Planck-Medaille der DPG an Martin Gutzwiller

13. Februar 2003, 12:01
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Bad Honnef - Die renommierte Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) geht in diesem Jahr an den gebürtigen Schweizer Prof. Martin Gutzwiller in den USA. Der heute 77-jährige Wissenschafter vom Computerkonzern IBM wird unter anderem für seine herausragenden Beiträge zur Quantentheorie der Metalle geehrt, wie die DPG in Bad Honnef bei Bonn mitteilte. Dabei geht es unter anderem um Wechselwirkung von Elektronen.

Die seit 1929 vergebene Max-Planck-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für theoretische Physik. Zu ihren Trägern zählen unter anderen Albert Einstein und auch der Namensgeber Max Planck selbst.

Der höchste DPG-Preis für experimentelle Physik, die Stern-Gerlach-Medaille, geht an den Garchinger Astrophysiker Prof. Reinhard Genzel. Der 50-jährige Forscher vom Max-Planck-Institut für Astrophysik (Garching bei München) hatte unter anderem im vergangenen Jahr mit seinem Team einen Stern im Herzen der Milchstraße entdeckt, dessen Bahndaten einen starken Beleg für die Existenz eines Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Galaxie liefern. Beide Auszeichnungen in Form je einer Goldmedaille sollen auf der am 24. März beginnenden 67. Physikertagung der DPG in Hannover verliehen werden. (APA/dpa)

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