Eybl International verringerte Verluste

13. Februar 2003, 15:21
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Kräftiger Personalabbau

Krems/Wien - Der niederösterreichische Automobilzulieferer Eybl International hat 2002 im operativen Geschäft wieder schwarze Zahlen geschrieben. Auf Grund von Sanierungskosten fielen aber auch im vergangenen Jahr unter dem Strich Verluste an, wenngleich deutlich geringere als 2001. Dies geht aus einer Presseinformation des börsenotierten Kremser Unternehmen vom Donnerstag hervor. Die Zahl der Mitarbeiter wurde 2002 von 4.098 auf 3.344 deutlich zurück geschraubt.

Nach vorläufiger Berechnung drehte das Betriebsergebnis (EBIT) 2002 vor Restrukturierungskosten von minus 17,8 Mio. Euro auf plus 9,2 Mio. Euro in die Gewinnzone. Der Umsatz lag mit 410,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 425,6 Mio. Euro. Begründet wurde der Rückgang u.a. mit der Schließung und dem Verkauf von Standorten in Übersee. Das Ergebnis vor Steuern (EGT), einschließlich des Aufwands für die Sanierung, bezifferte der Hersteller von Autositzbezügen mit minus 4,2 (nach minus 24,7) Mio. Euro. Der Jahresfehlbetrag konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr von minus 24,7 auf minus 4,2 Mio. Euro verringert werden.

Wie weiter mitgeteilt wurde, liegt die Eigenkapitalquote mit mehr als 22 Prozent - nach den 2002 gesetzten Kapitalmaßnahmen - "wieder auf einem Niveau, das der Konkurrenzfähigkeit eines international führenden Automobilzulieferers entspricht". (APA)

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