Heimische Käufer gaben im Jänner Gas

13. Februar 2003, 13:09
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Auto-Branche legt um 7,4 Prozent zu - VW weiter an der Spitze

Wien - Die Autokäufer haben in Österreich im Jänner wieder Gas gegeben. Nach einem schwachen Gesamtjahr 2002 mit 4,8 Prozent Minus lag die Zahl neu zugelassener Pkw und Kombi im Jänner mit 25.016 Einheiten um 7,4 Prozent über dem gleichen Vorjahresmonat (23.291), wie die Statistik Austria am Donnerstag bekannt gab. Bei den Lkw gab es dagegen einen Rückgang um 5,1 Prozent auf 2.017.

Insgesamt wuchsen die Kfz-Neuzulassungen im Jahresabstand um 5,4 Prozent auf 28.694 (27.235). Rückgänge gab es dabei neben den Lkw auch bei Traktoren (-15,1 Prozent auf 411), Motorrädern (-59,6 Prozent auf 57) sowie Omnibussen (-25,8 Prozent auf 46). Gewachsen ist dagegen - neben Pkw/Kombi - unter anderem die Zahl neuer Sattelzugfahrzeuge (um 25,2 Prozent auf 377).

VW vorne

Bei Pkw/Kombi lag im Marken-Ranking auch im Jänner VW vorn mit 4.712 Stück bzw. 18,8 Prozent Anteil, gefolgt von Opel (2.408 bzw. 9,6 Prozent) sowie Peugeot (1.737 bzw. 6,9 Prozent) und Ford (1.704 bzw. 6,8 Prozent). Besonders starke Zuwächse verzeichneten dabei im Jahresabstand Opel (+55,0 Prozent) sowie Peugeot (+25,1 Prozent), während etwa die Marken BMW (-20,9 Prozent), Audi (-16,9 Prozent) und Toyota (-13,3 Prozent) hohe Rückgänge verzeichneten.

Nach Typen behauptete bei den Pkw/Kombi der VW Golf mit 1.800 Stück (7,2 Prozent Anteil) seine Spitzenposition, gefolgt vom VW Passat mit 1.013 (4,0 Prozent Anteil) vor VW Polo, Peugeot 206 und Audi A4. (APA)

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