Tirol: Ein Toter nach Lawinenabgang

12. Februar 2003, 18:51
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Zwei Tourengeher wurden verschüttet - ein Mann konnte nach drei Stunden nur mehr tot geborgen werden

Innsbruck - Zwei Tourengeher sind am Mittwochnachmittag in Tirol von einer Lawine verschüttet worden.

Eine Frau habe unverletzt aus den Schneemassen befreit werden können, teilte ein Flugretter des ÖAMTC mit. Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte waren vergeblich. Der Mann war rund drei Stunden unter den Schneemassen begraben, ehe er befreit werden konnte.

Die beiden Verschütteten waren in einer achtköpfigen Tourengruppe zur Torspitze in der Wattener Lizum (Bezirk Innsbruck-Land) auf. Gegen 14.00 Uhr löste sich eine rund 100 Meter breite und 100 Meter lange Lawine. Die Frau sei nur oberflächlich verschüttet worden, ein Körperteil dürfte herausgeschaut haben, sagte Stock. Der Mann habe eigentlich nicht zu der Gruppe gehört, er hatte sich ihr angeschlossen.

Rund 50 Einsatzkräfte waren am Nachmittag mit der Suche nach dem Tourengeher beschäftigt. Ein Lawinenzug des Bundesheeres, fünf Suchhunde sowie zwei Hubschrauber des Bundesheeres, ein Hubschrauber des Bundesministeriums und einer des ÖAMTC standen im Einsatz. Der Verschüttete hat kein Lawinen-Piepserl bei sich. (APA)

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