Gesundheitsinfos bei deutschen Onlinern gefragt

13. Februar 2003, 19:03
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25 Prozent der Befragten ziehen Internet in Zusammenhang mit Arztbesuch zu Rate

Bielefeld - 25 Prozent der Onliner nutzen das Web als Infoquelle in Zusammenhang mit einem Arztbesuch. Sieben Prozent der insgesamt 1.776 befragten Internet-User informieren sich ausschließlich vor dem Arztgang. Acht Prozent nutzen das Internet im Anschluss an eine Sprechstunde für Informationen zum betreffenden Thema. Dies geht aus einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts TNS EMNID hervor.

Weiters gaben zehn Prozent der Befragten an, sich sowohl vor als auch nach dem Arztbesuch im Netz zu informieren. Mehr als die Hälfte kann sich zumindest vorstellen, das Internet als Informationsquelle im Zusammenhang mit einem Arztbesuch nutzen zu wollen.

"Repräsentativ"

Dies zeigt laut Dirk Balsmeier, Senior Research Consultant Healthcare bei TNS EMNID, dass "das Internet auch für medizinische Themen eine immer wichtigere Informationsplattform wird. Öffentlich zugängliche Informationsangebote und die schnelle Verfügbarkeit von medizinischen Themen stellen an den Arzt neue Anforderungen. Industrie und Verbände sollten das Internet verstärkt dazu nutzen, die Patientennähe mit diesem Kommunikationskanal weiter zu stärken."

Die Untersuchung wurde im TNS EMNID-Onlinepanel askQ!@emnid durchgeführt. Sowohl beim Panelaufbau als auch bei der Auswahl der Teilnehmer an dieser Befragung wurde laut TNS EMNID Sorge getragen, dass die Struktur der Befragten der aller deutschen Onliner entspricht. Die Ergebnisse seien daher repräsentativ für alle Internetnutzer in Deutschland. (pte)

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