Behindertenjobs: SP-Rezar für Erhöhung der Ausgleichszahlung

12. Februar 2003, 15:38
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Im öffentlichen Bereich Einstellquoten bis auf wenige Ausnahmen erfüllt, Wirtschaft hinkt nach

Eisenstadt - Für eine Erhöhung der Ausgleichszahlung bei Nichteinstellung Behinderter plädiert Burgenlands Sozial-LR Peter Rezar (S). "Obwohl in den letzten zehn Jahren in Bezug auf die Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt einiges passiert ist, ist die Situation auf jeden Fall verbesserungswürdig", stellte Rezar am Mittwoch in einer Aussendung fest. Er werde sich dafür einsetzen, dass die Höhe der Ausgleichszahlung diskutiert wird.

Im öffentlichen Bereich seien die Einstellquoten bis auf wenige Ausnahmen voll erfüllt. Vorbildlich sei in dieser Frage die Burgenländische Krankenanstaltengesellschaft, die auf die Mitarbeit überdurchschnittlich vieler behinderter Menschen setzt, wie Rezar betonte. Leider hinke die Wirtschaft in dieser Frage noch etwas nach. Viele Arbeitgeber würden es vorziehen, in den Ausgleichtaxefonds beim Bundessozialamt einzuzahlen, um sich aus der gesetzlichen Einstellungsverpflichtung freizukaufen.

Laut Rezar hat der Lenkungsausschuss im Rahmen des burgenländischen Beschäftigungspaktes beschlossen, den Schwerpunkt heuer auf Jugendliche, Behinderte und ältere Arbeitslose zu legen. (APA)

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