Immofinanz über Kritik am "City Tower" verwundert

12. Februar 2003, 15:18
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"Turm wird so hoch, wie er immer baugenehmigt war"

Wien - Mit Verwunderung hat am Mittwoch Immofinanz-Sprecher Karl Petrikovics auf die Forderung von ICOMOS-Österreich reagiert, wonach auch der im Bau befindlichen 'City Tower' an der Marxergasse in Wien-Landstraße einer Höhenreduktion unterzogen werden müsse. "Der Turm wird so hoch, wie er immer baugenehmigt war", sagte er auf APA-Anfrage. An dem knapp unter 90 Meter hohen Gebäude der Immofinanz hinter dem Wien-Mitte-Areal wird bereits seit längerem gebaut, die Fertigstellung ist für Herbst 2003 geplant.

Es sei das gute Recht der Kritiker, ihre Meinung zu äußern. Die Immofinanz verfüge aber über eine aufrechte Baugenehmigung, "und im Rahmen derer bauen wir", so Petrikovics. Es habe niemals einen Kontakt mit ICOMOS gegeben, und auch mit der Stadt Wien sei zu diesem Thema nicht gesprochen worden. "Ich beobachte die ganze Diskussion in den diversen Medien", so der Immofinanz-Sprecher zum Streit um die Hochhäuser in Wien-Mitte und das UNESCO-Prädikat "Weltkulturerbe". (APA)

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