Nextra baut halbe Belegschaft ab

12. Februar 2003, 13:10
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28. Jänner: "Keine Änderungen" - jetzt doch 35 Kündigungen

In Folge der Übernahme durch AirCall baut der österreichische ISP (Internet Service Provider) Nextra Österreich gut die Hälfte seiner Belegschaft ab. Am 28. Januar hatte Nextra-Pressesprecherin Gabi Weinert im Telefonat mit pressetext.austria anlässlich der Übernahme noch gemeint, für die rund 60 Mitarbeiter würde sich nichts ändern. Jedoch wurde nun bekannt, dass 35 Mitarbeiter beim AMS zu Kündigung angemeldet wurden.

Kauf

Damit konfrontiert sagte Weinert heute dazu: "AirCall hat klarerweise ein Unternehmen gekauft, das nicht profitabel war. Die wollen Profit machen, sonst hätten sie nicht gekauft." Kosten müssten eingespart und mit anderen Unternehmen in der Gruppe Synergieeffekte erzielt werden. Entsprechend würden Kündigungen erfolgen, die nicht vollständig, aber zum größten Teil Nextra-Mitarbeiter beträfen.

Kommunikation

Auf die Frage, warum diese Informationen nicht schon bei der Bekanntgabe der Übernahme mitgeteilt wurden, sagte Weinter: "AirCall-Eigentümer Jordan Industries hat eine ganz eigene Kommunikationspolitik, das wurde uns damals noch nicht gesagt. Es war klar, dass es Kündigungen geben würde, aber dieses Ausmaß haben wir nicht erwartet." Laut den pressetext.austria vorliegenden Informationen erfolgte die Anmeldung beim AMS am 29. Januar 2003. (pte)

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