Guter Start für Generali Bank

12. Februar 2003, 12:39
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Derzeit bereits 1.000 Kunden

Wien - Die seit Mitte Dezember 2002 operative Generali Bank ist gut gestartet und verzeichnet bereits 1.000 Kunden, "ohne besondere Marketingaktionen", so Vorstandsdirektor Roman Sigmund am Dienstagabend vor Journalisten anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Von der Eule zur Generali Bank". Das durchschnittliche Einlagevolumen liege bei 15.000 Euro. Gestartet werde nun eine Marketingaktion für die Generali-Mitarbeiter. Bis Jahresende soll die Kundenzahl auf 6.000 steigen, 2004 sollen es bereits 25.000 sein und 2005 zwischen 65.000 und 70.000 Kunden.

Das verwaltete Vermögen soll heuer bei 50 Mio. Euro liegen, bis Ende 2005 bei 1 Mrd. Euro. Auch bei den Einlagen und den Ausleihungen - mit dem Kreditgeschäft soll im Sommer gestartet werden - rechnet Sigmund für 2003 mit rund 50 Mio. Euro.

Wertpapiergeschäft startet im April

Die Direktbank der Versicherung wendet sich vor allem an die rund 2,2 Mio. Generali-Kunden. Aus abreifenden Lebensversicherungen seien bis Jahresende rund 800 Mio. Euro zu erwarten, einen Teil dieser Gelder will die Generali in ihre eigene Bank leiten. Derzeit gibt es bei der Generali Bank nur Giro- und Sparkonten. Im April wird mit dem Wertpapiergeschäft gestartet.

Die Ausstellung im Foyer des Generali-Gebäudes in Wien-Donaustadt beschäftigt sich mit Geld: Von der Kauri-Schnecke über eine Schachtel "3-er"-Zigaretten - ein beliebtes Zahlungsmittel am Schwarzmarkt nach 1945 - bis zum Euro werden Exponate ausgestellt. Das Buch zur Ausstellung "Von der Eule zum Euro" ist 80 Seiten stark und gegen eine Spende erhältlich, die dem Spitalsprojekt "Casa Austria" des Unfallchirurgen Johannes Poigenfürst im rumänischen Temesvar zufließt. Erklärt wird in dem Band unter anderem auch, woher Begriffe wie "Fersengeld" stammen oder was es mit den "Mäusen" auf sich hat. (APA)

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