NetApp sucht neue Standbeine

12. Februar 2003, 10:05
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"Kontroverse zwischen NAS und SAN überwinden"

Der Storage-Spezialist Network Appliances (NetApp) will sich zusätzliche Standbeine schaffen. "Wir wollen nicht auf dem Erreichten stehen bleiben, sondern weiter wachsen", erklärte Sandra Adelberger, stellvertretende Marketing-Leiterin, auf der exponet 2003. NetApp will sich dabei allerdings nicht als reiner Hardware-Lieferant sondern auch als Lösungsanbieter präsentieren.

Konzentration

Nach der Einführung des Nearline-Storage-Systems R100 als Ergänzung zu den bestehenden Hochverfügbarkeitsspeichern will sich NetApp in Zukunft mehr auf sein neues Network Storage-Konzept konzentrieren und die "Kontroverse" zwischen Network Attached Storage (NAS) und Storage Attached Network (SAN) überwinden. Die erste SAN/NAS-Schnittstelle hat das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht.

Verwendung

"Für den Benutzer muss es egal sein, welche Technologie oder Protokolle verwendet werden", so Adelberger. "Oberstes Gebot ist immer die Einfachheit." Ziel sei es, die richtige Speicherlösung für die vorhandenen Daten im Unternehmen zu finden. Das Herz von NetApp schlägt allerdings weiterhin für NAS, vor allem da NAS-Lösungen auf der Basis von Ethernet billiger zu verwirklichen sind als SAN-Lösungen, die auf Fiber-Channel-Technologie basieren, so Adelberger. Die Entwicklung soll dabei allerdings immer auf der Basis von anerkannten Standards erfolgen, um die Integration der Produkte in die Unternehmenslösungen zu erleichtern.

Geschichte

NetApp ist im vergangenen Jahr zehn Jahre alt geworden. Der Storage-Spezialist erreichte 2002 erstmals einen Umsatz von einer Milliarde Dollar. Die weitere Wachstumsstrategie konzentriert sich vor allem auf den mittleren Bereich. (pte)

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