Fujitsu Siemens stellt Thin Clients vor

11. Februar 2003, 17:10
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Futro B100 kommt ohne bewegliche Teile aus

Fujitsu Siemens nutzt die exponet 2003, um seine Thin Clients erstmals in Österreich vorzustellen. "Mit den jetzt bestehenden Breitbandverbindungen werden auch Thin Clients attraktiver", erklärte Marcus Dekan, Geschäftsführer von Fujitsu Siemens heute, Dienstag. Der Konzern bringt mit Futro B100 und Furto D100 zwei Modelle von Thin Clients auf den Markt.

Geringer Platzbedarf

Der Futro B100 zeichnet sich vor allem durch seinen geringen Platzbedarf (186 x 67 x 168 Millimeter) und die geringen Kosten aus. Das System kommt ohne bewegliche Teile aus, das heißt auch ohne Festplatte, wodurch der Wartungsaufwand gering bleibt, und wird vom Systemadministrator zentral verwaltet. Das Gerät verwendet Embedded Linux als Betriebssystem, die wichtigsten Anwendungen befinden sich in einem 32 MB Flashspeicher am Gerät, alle weiteren Applikationen werden bei Bedarf vom Server im Hintergrund in den 64 MB-Arbeitsspeicher heruntergeladen. Als Prozessor kommt ein 300 MHz Geode zum Einsatz. Ein Chipkartenleser kann bei Bedarf integriert werden.

leitungsfähiger

Etwas leistungsfähiger ist das Modell D100, das auch mit zusätzlichen Laufgwerken aufgerüstet werden kann. Dieses Gerät verwendet ebenfalls Embedded Linux oder Embedded Windows XP als Betriebssystem. Für dieses Gerät stehen mehrere unterschiedliche Celeron-Prozessoren von Intel mit einer Taktfrequenz bis zu 1,3 GHz zur Auswahl. Der Futro D100 kann bei Bedarf zu einem kleinen PC erweitert werden. Beide Systeme unterstützen WLAN. Als Einsatzgebiete sieht Fujitsu Siemens vor allem größere Unternehmensnetzwerke. Beide Thin Clients müssen im Hintergrund durch entsprechend starke Server im Unternehmensnetzwerk unterstützt werden.(pte)

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