Sprit abermals teurer

11. Februar 2003, 19:19
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Preise um zwei Cent je Liter erhöht - OMV reagiert auf Höhenflug des Rohölpreises - BP und Shell ziehen mit

Wien - Schlechte Nachrichten für Autofahrer: Sprit ist seit Dienstag Mittag abermals teurer. Mit einer Preiserhöhung bei allen Treibstoffsorten reagiert der heimische Marktführer OMV auf die höheren Produktnotierungen in Rotterdam infolge des jüngsten Höhenflugs des Rohölpreises. Wie die OMV mitteilte, wurden die Richtpreise pauschal um 2 Cent pro Liter angehoben. BP und Shell Austria zogen umgehend mit.

Nach Angaben der OMV liegt der Höchstpreis für Normalbenzin damit bei 0,969 Euro. Für Eurosuper sind an Bedienungstankstellen nun 0,989 Euro zu bezahlen, für Super Plus 1,049 Euro und für Diesel 0,854 Euro je Liter. Ofenheizöl wurde ebenfalls um 2 Cent teurer und kostet jetzt 0,500 Euro.

Im EU-Vergleich billig

Die OMV betont, dass Österreich trotz der Preiserhöhung im EU-Vergleich eines der billigsten Treibstoffländer bleibe und sich im unteren Drittel befinde. Zuletzt waren die Richtpreise am 2. Jänner 2003 erhöht worden.

Die neuen Höchstpreise an Selbstbedienungstankstellen gibt die OMV bei Normalbenzin mit 0,954 Euro an, bei Eurosuper mit 0,974 Euro, bei Super Plus mit 1,034 Euro und bei Diesel mit 0,839 Euro.

Öl-Preis klettert weiter

Vor dem Hintergrund der Unsicherheiten in der Irak-Krise war der OPEC-Rohölpreis vergangenen Freitag mit 31,25 Dollar auf ein Zweijahreshoch geklettert. Ähnlich teuer war OPEC-Öl im November 2000. Wie berichtet, strebt die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) als Richtpreis 22 bis 28 Dollar an. Für 11. März ist die nächste OPEC-Konferenz über Preise und Fördermengen in Wien geplant. (APA)

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    Die Benzinpreise klettern erneut.

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