Verbraucherin klagt Software-Hersteller

11. Februar 2003, 15:05
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Kalifornierin zieht gegen kommerzielle Lizenzen vor Gericht - Wer nicht zustimmt, soll die Produkte einfach zurückgeben können

Eine Amerikanerin klagt Software-Hersteller wie etwa Microsoft und Symantec wegen Kundentäuschung. Ihrer Ansicht nach würden die kommerziellen Lizenzvereinbarungen nicht dem amerikanischen Recht entsprechen, da sie erst nach dem Kauf der Ware auch gelesen werden könnten.

Kein Rückgaberecht

Bei www.techfirm.com wurde die Klagsschrift als PDF-Datei veröffentlicht. Nach Ansicht der Kalifornierin Cathy Baker liegt die Problematik in den rigiden Vorschriften der Software-Hersteller. So könnten Konsumenten die Lizenzbedingungen nicht lesen, ohne das Produkt zu kaufen, da die Verpackungen nicht geöffnet werden dürfen. Wenn nun ein Anwender nicht mit den Lizenzbedingungen einverstanden ist, kann er die Software im Regelfall aber auch nicht umtauschen, da die Verpackung ja geöffnet wurde.

Norton Antivirus und Window XP

In der Klagsschrift geht es um die Symantec Produkte Norton Antivirus 2002, Norton Systemworks und Windows XP Upgrade. Die Beschwerde von Baker richten sich sowohl gegen die schriftlichen wie auch die digitalen Lizenzbedingungen. Ihrer Meinung nach sollten Konsumenten, die sich nicht mit den kommerziellen Lizenzen einverstanden erklären, die gekauften und bereits geöffneten Produkte wieder problemlos zurückgeben können und das Geld rückerstattet erhalten.(gk)

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