Die Hallen der Kunst sind frei

13. Februar 2003, 11:29
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In Ungarn wird das Eintrittsgeld für die staatlichen Museen abgeschafft

Budapest - Ungarn will seinen geplanten EU-Beitritt auch durch einen leichteren Zugang zu Kulturgütern markieren. Vom 1. Mai 2004 an, dem geplanten Beitrittstermin, wird in allen staatlichen Museen des Landes kein Eintrittsgeld mehr verlangt. Das kündigte Ungarns Ministerpräsident Peter Medgyessy am Dienstag in einer Rede zur Lage der Nation vor dem Parlament in Budapest an.

Der Regierungschef versprach weitere Kulturförderprojekte, darunter ein neues Museum für moderne Kunst in Budapest, das auch die bereits im Nationalmuseum auf der Budaer Burg befindliche Sammlung des verstorbenen Kölner Kunstmäzenen Ludwig beherbergen soll. Besonders gefördert werden soll auch die ungarische Filmindustrie. Hier werden die Subventionen bis 2006 jährlich um 6,1 Millionen Euro steigen. (APA/dpa)

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    Das Museum moderner Kunst auf dem Heros Platz in Budapest

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